WIE INNERE KLARHEIT, ZIELORIENTIERUNG UND MENTALE STÄRKE LEISTUNG ERMÖGLICHEN
RESILIENZ
Dieser Vortrag widmet sich anhand ausgewählter Bergbesteigungen der Frage, was Menschen antreibt, wenn äußere Anreize nicht ausreichen. Anhand von Erfahrungen aus extrem fordernden Situationen aus dem „197 Länder – 197 Gipfel“-Projekt wird aufgezeigt, wie Ziele entstehen, die nicht von außen vorgegeben sind, sondern aus innerer Überzeugung getragen werden. Der Fokus liegt auf Selbstführung: realistische Zielsetzung, langfristige Motivation und der bewusste Umgang mit inneren Widerständen. Der sogenannte „innere Schweinehund“ wird dabei nicht als Gegner verstanden, sondern als Signal, das Orientierung geben kann, wenn Klarheit, Sinn und Prioritäten stimmen. Wie definiert die persönliche „Bandbreite” die eigenen
Handlungsfelder zwischen Leidensfähigkeit und Leidensbereitschaft, Motivation und Handlungsfähigkeit unter maximalem Druck. Der Vortrag zeigt, wie es gelingt, auch in potenziell lebensbedrohlichen oder hochkritischen Situationen mental stabil zu bleiben, Entscheidungen zu treffen und Schritt für Schritt vorzugehen, statt sich von Angst oder Überforderung lähmen zu lassen. Diese Erfahrungen werden auf den beruflichen Kontext übertragen: Wie Menschen auch in Krisen, bei Überlastung oder während Veränderungsprozessen fokussiert bleiben, ihre Energie gezielt einsetzen und Motivation nicht verlieren – selbst dann, wenn das Ziel noch weit entfernt ist und der Weg dorthin ungewiss bleibt.

- mentale Strategien aus Extremsituationen
- Umgang mit Rückschlägen, Erschöpfung und Unsicherheit
- individuelle versus organisationale Resilienz
- nachhaltige Leistungsfähigkeit statt kurzfristiger Höchstleistung
- persönliche Bandbreite erweitern durch Grenzberührungen
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